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Der tägliche neue Chancen-IMPULS Nr. 1474 vom 26-11-2009
Guten Tag, lieber Gast!
Es gibt Menschen, die scheuen sich, sich Herausforderungen zu stellen.
Auch wenn diese klein sind. (Aus der Sicht des wohlwollenden Betrachters.)
Sie haben Angst und ein „schlechtes Gefühl im Bauch“.
„Mein Bauch sagt mir…“
und schon haben sie sich möglicherweise um eine wertvolle Erfahrung gebracht!
Um eine, die sie gestärkt hätte.
Dafür beklagen sie sich anderseits,
dass sie keine Fortschritte machen.
Ihr Verstand flüstert ihnen zu:
„Du bist doch gut genug, so wie du bist.
Du musst dich nicht verändern.“
Wer ist denn eigentlich „Herr“ oder „Frau im Haus“?
Und jedes Mal, wenn diese Menschen sich einem neuen Ziel verschreiben,
dauert es meist nicht lange, bis die alten Konditionierungen erneut auf sie zugreifen
und sie auf den „Boden der Tatsachen“ runterholen.
Für mich sind Kinder der ideale Erkenntnisschatz!
Kleine Kinder zum Beispiel sind schwindelfrei.
Sie haben noch nicht den Virus „Angst“ eingeimpft bekommen.
Deshalb steht so ein Knirps oben auf dem Kirchturm,
mit leuchtenden Augen. Guckt hinunter, jubelt und lacht über die „Ameisenmenschen“.
(Frisch erlebt mit Enkelkind auf einem der Türme vom Basler Münster)
Ja, dieses unbeschwerte Lebensgefühl vergeht nur dank dem Einfluss
von uns ach so klugen Erwachsenen.
Wenn diese ursprünglichen, vertrauensvollen Gefühle bleiben könnten,
hätten wir allen Grund, uns wirklich auf unsere Gefühle verlassen zu können.
Leider haben wir aber zu viele Einschränkungen rein gelassen.
Ich vermute sogar, die Meisten von uns.
Ich kann mich jedenfalls an einige Situationen erinnern,
in denen mich meine „Bauchgefühle“ neben Enttäuschungen gutes Geld gekostet haben.
Also habe ich mich entschieden, zu lernen,
das Eine vom Anderen zu unterscheiden.
Alles Liebe,
Edith und Winfried Neu
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