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Der tägliche neue Chancen-IMPULS Nr. 2190 vom 12-11-2011
Guten Abend, lieber Gast!
Natürlich weißt Du das:
An jedem 11. November wird St. Martin gefeiert.
Ich habe ein bisschen nachgeforscht:
Dass es den Gänsen an diesem Tag an den Kragen geht,
ist ja bekannt.
Aber warum ist das denn so?
Mit dem großherzigen Verhalten des heiligen Martin
scheint es jedenfalls nichts zu tun zu haben.
Der Kreislauf des Bauern- und Kirchenjahres ist der Grund.
Am 11. November beginnt die 40-tägige vorweihnachtliche Fastenzeit
Da darf nochmal so richtig geschlemmt werden!
Früher wurden an diesem Tag auch die bäuerlichen Pachtzahlungen fällig.
Recht oft geschah das in Form einer Gans, denn zu jener Zeit
war der Geldverkehr noch nicht allgemein üblich.
An St. Martin wurden zudem Mägde und Knechte entlassen –
und als Geschenk gab es dann für jeden eine Gans zum Abschied.
Dass gerade eine Gans als Geschenk gewählt wurde,
hing mit der Heilkraft zusammen, die laut Volksglauben
den wachsamen Vögeln zugeschrieben wurde.
Das Einzige, was von all dem heute übrig geblieben ist,
ist der Brauch des Gänseessens!
Alles Liebe,
Edith und Winfried Neu
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