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Der tägliche neue Chancen-IMPULS Nr. 2310 vom 11-03-2012
Guten Tag, lieber Gast!
„Ach, das ist doch nur einen Kleinigkeit!“
Liegt Dir dieser Satz nicht auch manchmal auf der Zunge?
Darüber erzählt unsere kleine Sonntagsgeschichte:
König Anoschirwan zieht mit seinem Gefolge durchs Land.
Eines Abends gelangen sie in eine einsame Berggegend.
Kein Mensch weit und breit. Der Koch des Königs steht
in seinem Küchenzelt und ringt verzweifelt die Hände.
Er hat kein Salz! Wie soll er mit faden Speisen
seinem Herrn unter die Augen treten?
Also bittet er den König, ins nächste Dorf gehen zu dürfen,
um Salz einzukaufen.
„Achte darauf, dass Du den üblichen Preis bezahlst und nicht mehr!“
„Erhabener König, Ihr seid so reich, was würde es Euch ausmachen,
wenn ich ein bisschen teurer einkaufe?
Die Kleinigkeiten machen es doch nicht.“
Der König blickt ihn ernst an:
Gerade die Kleinigkeiten sind es,
aus denen sich die Ungerechtigkeiten der Welt entwickeln.
Kleinigkeiten sind wie Tropfen, die schließlich einen ganzen See füllen.
Geh also und kauf das Salz zum üblichen Preis.“
Alles Liebe,
Edith und Winfried Neu
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