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Der tägliche neue Chancen-IMPULS Nr. 1548 vom 08-02-2010
Guten Abend, lieber Gast!
Endlich weiß ich, wie Spatzen das Hüpfen lernten.
Einst wollte ein Spatz sein wie ein Pfau.
Wie sehr bewunderte er doch den stolzen Gang,
den hoch getragenen Kopf und das herrliche Rad, das dieser schlug.
„So will ich auch sein“ sagte er und fing an zu üben.
Er streckte den Kopf, plusterte sich auf,
spreizte seine Schwanzfedern und versuchte,
den eleganten Gang des Pfaus nachzumachen.
Nachdem er über längere Zeit eifrig hin- und hergetrippelt war, spürte er,
wie seine Füße und sein Hals immer heftiger schmerzten.
Das Schlimmste aber war der Spott der anderen Vögel.
Dem Spatz wurde es zu bunt!
„Ich bin es leid, Pfau zu sein.
Ich will mich wieder wie ein Spatz benehmen.“
Aber so sehr er auch versuchte, sich wie ein solcher zu bewegen,
es gelang ihm nicht.
Statt wie vorher nach Spatzenart zu laufen, konnte er nur noch hüpfen!
Wenn der Spatz als Spatz sein Bestes gibt,
kann er es als Superspatz zu Spatzenhochleistungen bringen.
Als authentischer Spatz!
Was will ein Spatz mehr?
(Wolf W. Lasko hat viele tiefgründige Geschichten gesammelt,
über die man sich nützliche Gedanken machen kann.)
PS. „Schuster bleib bei deinen Leisten“
….zumindest wenn es das ist, was du liebst.
Alles Liebe,
Edith und Winfried Neu
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